Lichtdurchlässigkeit von Schirmen

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Weit verbreitete Lichtformer sind Schirme. Es gibt sie als Durchlichtschirme oder als Reflexionsschirme mit einer weißen, silbernen, goldenen oder zweifarbigen (z.B. Silber und Gold) Innenseite. Sie sind universell einsetzbar und finden vor allem unterwegs Anwendung, da sie platzsparend transportiert werden können. Der große Nachteil von Schirmen ist die schwer zu kontrollierende Lichtführung.

Große Lichtverteilung

Im Gegensatz zu Softboxen, die, wenn sie mit einem zurückgelagerten Frontdiffusor ausgestattet sind, eine relativ präzise Lichtkante am Rand ihres Strahlungsaustritts bilden, ist die Kante des Strahlungsaustritts bei Schirmen extrem diffus und geht in einem sanften Verlauf vom Licht in den Schatten über. Dadurch wird eine gezielte Lichtführung, die das Licht auf bestimmte Bereiche beschränken will, unmöglich. Wenn dann auch noch bei den Reflexionsschirmen, die noch eher für eine zielgerichtete Lichtführung geeignet sind, eine hohe Lichtdurchlässigkeit hinzukommt, verschlimmern Sie ihre Situation durch zusätzliches vagabundierendes Licht. Schaffen Sie sich deshalb Schirme an, die weitestgehend keine Lichtdurchlässigkeit haben.

Schirme testen

Sie testen Ihre Schirme auf einfache Art und Weise. Stellen Sie den Schirm so auf, dass seine Rückseite zur Kamera zeigt und fotografieren Sie ihn während der Blitz zündet. Sollte der Schirm viel Licht durchlassen, werden Sie eine Aufnahme wie die folgende erhalten:

Schirmtransparenz_02

Je kleiner der Aufnahmeraum ist und je heller die Wände desselben sind, desto größer wird der Einfluss des durch den Schirm austretenden Lichts. Bei einem Schirm, der folgende Bildwiedergabe erzeugt, werden Sie keine Probleme mit durchgelassenem Licht haben:

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